Über Reittherapie

Über Reittherapie

Reittherapie Definition
Was ist Reittherapie?
Die Begriffe therapeutisches Reiten und Reittherapie werden oft als Synonym verwendet. Die Reittherapie umfasst ein breites Spektrum an therapeutischen, psychotherapeutischen und rehabilitativen Behandlungsmöglichkeiten. Sie versteht sich als unterstützende und begleitende Therapie in deren Mittelpunkt die Interaktion Mensch und Pferd steht.

Es gibt etliche Einteilungen die alle den Ansatz der pferdegestützen Intervention verfolgen und sich in erster Linie durch einen fachspezifischen Schwerpunkt unterscheiden: Reittherapie, Hippotherapie (staatlich geprüfter Physiotherapeut), Reitpädagogik, Reiten/Voltigieren als Sport für Behinderte, Psychotherapeutisches Reiten, pferdegestütze Beratung und Choaching.

Das Pferd und der Umgang mit dem Tier steht immer im Vordergrund und nicht die reiterlichen Erfolge. Selbstheilungsprozesse können in Gang kommen und die eigene Persönlichkeit entwickelt sich in einem neuen Zusammenhang. Der Mensch wird im Kontakt mit den Tieren als Ganzes angesprochen: körperlich, geistig, emotional und sozial.

An wen richtet sich Reittherapie?
“Die Seele des Pferdes äußert sich nur denjenigen, die sie suchen“

Kinder oder Erwachsene, körperlich beeinträchtigt oder seelisch krank- jeder ist angesprochen.

Es kann ein störungsspezifisches Konzept entwickelt werden für chronische Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose), psychosomatische Erkrankungen (z.B. Burn-Out-Syndrom, Essstörungen), psychatrische Erkrankungen (z.B. Depressionen, Borderline-Persönlichkeitsstörung), Störungen im Kindesalter (z.B. ADHS, Störung des Sozialverhaltens), Begleitung in schwierigen Lebensphasen z.B. Trauer, Verlust, schwerwiegenden Diagnosen (z.B. Tumorerkrankung)